Meine Reise

Heute vor 22 Jahren startet ich in meine Selbständigkeit…..der mutige Sprung in ein erfülltes berufliches Leben!

Als ich mich dazu entschied selbständig zu werden, war ich angestellte Trainerin in einem Unternehmen, dass Konzepte für Mitarbeiterförderung entwickelte und umsetzte. Das waren auf den Kunden speziell zugeschnittene Konzepte und die anschließende Umsetzung in Form von Seminaren, Workshops, Gruppen und Einzelcoachings.

Es war für mich eine spannende Zeit: Ich reiste viel, bekam Einblicke in Unternehmen, die einem sonst versperrt blieben und durfte die Unternehmen und ihre Mitarbeiter über längere Zeiträume in ihrer Entwicklung begleiten und mit Freude sehen, was sich alles veränderte. Meine Gesprächspartner reichten von dem Angestellten über die Abteilungskräfte bis hin zum Vorstand. Ich fühlte mich glücklich, zufrieden ja und natürlich auch erfolgreich! Genau das hatte ich gesucht! Jeder neue Auftrag war spannend und ein kleines Abenteuer!

Eine sehr intensive, schöne Zeit aber eben auch sehr anstrengend und fremdbestimmt durch meinen Arbeitgeber. Wir bekamen mit der Zeit auch immer mehr Aufträge von wirklich großen Unternehmen und die waren dann für mich mehr wie Fließband Arbeit. Nach genauem Ablaufplan wurden Gruppen geschult und dann bekam jeder noch ein Einzelcoaching….alles sehr durchgetaktet. Ich war sehr konzentriert bei der Sache und erfolgreich, was zur Folge hatte, dass ich immer mehr für diese Aufträge eingesetzt wurde….ein kleiner Teufelskreis! Mir ging buchstäblich die Puste aus aber was für mich noch viel Schlimmer war….mir fehlte die Motivation, weil alles so oberflächlich war! Ich begann mich selber und meine Werte zu verlieren! Es machte schlichtweg keinen Spaß mehr! Nach erfolglosen Gesprächen mit meinem Arbeitgeber zog ich die Notbremse oder besser gesagt: Den Notfallschirm! Ich kündigte und machte mich Selbständig…..mit 30!

Zum Glück hatte ich ein sehr großes und gut funktionierendes Netzwerk. Das war vor 22 Jahren noch nicht so einfach wie heute mit Social Media 😉  Ich hatte viel mit dem BDVT (Der Berufsverband für Trainer, Berater, Coachs) in meiner Angestellten Zeit zu tun gehabt und nutzte nun aktiv diese Kontakte. Ich teilte jedem mit, dass ich nun Selbständig sei, welche Themen ich bearbeitete und dass ich mich über jegliche Unterstützung freuen würde. Damals noch vorwiegend per Fax 😉

Ich bekam viele positive Reaktionen, ein paar Aufträge kamen zustande, aber keine längerfristigen Konzepte. Ich nutzte die Zeit mich selber weiter zu bilden. Wir waren inzwischen ein kleines Team von Selbständigen in der Nähe von Krefeld, wo ich damals lebte, und so unterstützte ich damals bei Akquise oder beschrieb Pinwände für Seminare und Workshops und bekam dafür zum Beispiel meine Ausbildung zum Assessor für Business Excellence der E.F.Q.M. (European Foundation for Quality Management) vom Netzwerk Kommunikation. Eine WIN-WIN Situation. Das war eine inspirierende Zeit und es war toll, sich gegenseitig zu motivieren und weiter zu bringen.

Dann endlich kam der Tag, an dem ich über einen Trainer Kollegen, der angestellt war, als externe Trainerin in ein großes Unternehmen der Telekommunikation einen Auftrag bekam. Einer, der wegweisend für meine Zukunft war. Denn er sicherte meine Existenz auf lange Sicht und ich konnte Konzepte entwickeln, Workshops halten und mich auf Coachings spezialisieren. Ich war lange für dieses Unternehmen als Trainerin tätig, wurde auch für Tochter Unternehmen gebucht und ich war stolz und glücklich am Ende des ersten Jahres meiner Selbständigkeit so weit gekommen zu sein!
Doch die erste Zeit war natürlich auch so manches mal von Versagensangst geprägt. Und um auch für schlechte Zeiten gerüstet zu sein, überlegte ich mir, für andere Unternehmensberater unter deren Namen mit zu arbeiten und parallel dazu mein eigens Business aufzubauen. Das hat auch geklappt und ich hatte damit ein kalkulierbares Risiko für mich.

Ob ich es jemals bereut habe mich selbständig zu machen?? Nein…nie!
Ich liebe meinen Beruf…es ist meine Berufung!
Was mich letztendlich dazu veranlasst hat, mich als Karriereberaterin und Mutmach Coach zu spezialisieren, erfährst du in meinem nächsten Blog!

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